Razefer & Feliem
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Die Geschichte von 2 Paaren
 
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Luzifer: ,,Weil ich nicht hier her gehöre.´´ sage ich und lächle ihn an.
__________________________

Raze: ,, Danke ich brauch deine Hand nicht. ´´

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 Razefer - Aus Luzifers Sicht

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Luzifer Miller

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BeitragThema: Razefer - Aus Luzifers Sicht   Razefer - Aus Luzifers Sicht EmptyMo Apr 09, 2012 12:06 pm

Kapitel 1 – Die erste Begegnung

Ich laufe schnell über den Marktplatz und habe die Hände voll mit allerhand Zeugs den ich auf dem Markt erstanden habe. Bücher, Kräuter, Klamotten und Papier. Ich habe es eilig und achte nicht auf die anderen Leute die mir ohne etwas zu sagen von alleine ausweichen.
Auf einmal werde ich angerempelt und lasse ausversehen meine Sachen fallen. Ich sehe nicht zu dem Fremden auf, sehe aber aus dem Augenwinkel dass es ein Mann ist. Ich bücke mich um meine Sachen auf zu heben.
``Können Sie nicht aufpassen? ´´ zische ich giftig.
``Tut mir leid, ´´ entgegnet er und bückt sich ebenfalls um mir zu helfen.
``Ich habe Sie nicht gesehen. ´´ Er sieht mich entschuldigend an und reicht mir ein paar Sachen.
``Kann ich das wieder gut machen? ´´
Noch immer sehe ich ihn nicht an. Ich habe meine Sachen jetzt zusammen und stehe auf.
Ich gehe weiter.
``Nein! ´´ sage ich nur. Ich habe kein Interesse daran mehr Zeit mit ihm zu verbringen als ich eh schon habe.
Ich spüre wie er mir nachkommt.
``Ein Kaffee zur Wieder-Gut-Machung? ´´
Langsam bin ich genervt.
``Ich habe nein gesagt. ´´
Noch immer geht er mir hinterher.
``Und warum nicht? ´´
Ich drehe mich zu ihm um und sehe ihn wütend an.
``Weil ich keine Lust habe und Sie mich nerven. ´´ meine Gereiztheit ist deutlich zu hören. Ich drehe mich wieder um und laufe weiter.
``Ein Kaffee wird Sie nicht gleich um bringen. ´´ sagt er immer noch.
``SIE haben MICH angerempelt, ich bin Ihnen nichts schuldig und jetzt verschwinden Sie. ´´ stelle ich klar und laufe weiter. Darauf habe ich keinen Bock, da ich ja so schon schlechte Laune habe.
``Ich weiß, darum möchte ich mich auch in Form eines Kaffees bei Ihnen entschuldigen. ´´ erklärt er und läuft mir weiterhin nach.
``Ich will aber keinen Scheiß Kaffee. ´´ schreie ich fast. Mittlerweile bin ich extrem sauer. Ich biege in eine Gasse ab. Ich weiß schon die ganze Zeit, dass er kein Mensch ist, sondern ein Lykanthrop, so wie ich. So bald auch er von der Hauptstraße runter ist, lasse ich meine Sachen fallen, wirble herum und drücke ihm mit den Hals hoch an die Hausfassade. Ich fahre meine Zähne aus und knurre.
``Lass mich in Ruhe! ´´
Er lacht und dreht meinen Arm um. Ich lasse ihn los. Er landet auf den Füßen und drückt nun mich gegen die Wand. Er knurrt ebenfalls.
``Das ist nicht nett. ´´
Ich fletsche die Zähne. Ich kann spüren dass er noch ein recht junger Wolf ist.
``Du gehst mir auf den Geist Welpe! ´´
Er grinst schief.
``Welpe? Ich wette ich bin älter als du. ´´
``Wette das ICH schon länger ein WOLF bin? ´´ funkle sich ihn an. Ich schlage seine Hand locker weg und stehe somit wieder frei. Gehe in die Knie und sammele meine Sachen wieder auf.
``Und jetzt lass mich in Ruhe, oder ich reiß dir den Kopf ab! ´´ ergänze ich und meine es Ernst.
Er lacht leicht und grinst mich an.
``Möglich, aber jetzt wird’s doch erst lustig! ´´
Er sieht auf seine Uhr.
``Und Zeit habe ich auch noch. ´´
Jetzt gehe ich wieder Richtung Hauptstraße.
``Ich aber nicht. ´´ sage ich nur knapp.
Wieder geht er mir nach.
``Sicher? ´´
``Ja verdammt und jetzt verpiss dich Welpe! ´´
Ich sehe auf zum Himmel.
``Es ist heute Vollmond. Hast du nichts Besseres zu tun als genervten Frauen hinterher zu rennen? ´´
Noch immer sehe ich ihn nicht an und laufe immer weiter zur Hauptstraße.
``Schon aber ich habe noch Zeit. ´´ beantwortet er mir meine Frage.
Ich stöhne nur frustriert, sage aber nichts mehr dazu. Er ist noch ein Frischling, das heißt er hat noch Schmerzen bei der Verwandlung.
``Wie steht’s jetzt mit dem Kaffee? ´´ reißt er mich aus meinen Gedanken.
Ich drehe mich jetzt doch um und sehe ihn wütend an.
``Fick dich ins Knie! ´´
Er grinst mich frech an.
``Hab´ keine Ahnung wie das geht, zeigst du es mir? ´´
Ich zeige ihm nur den Stinkefinger, drehe mich um und verschwinde so schnell wie möglich auf der Hauptstraße. Nur noch eine Minute länger und ich hätte ihn gekillt.

Ich komme zu Hause an und lege mein ganzes Zeugs auf den Tisch. Ich mache noch einige Sachen und bereite mich selber auf den Vollmond vor.
Als ich fertig bin und mich auf meinem Sofa kuschle quält mich das Schlechte Gewissen.
Ich sehe zum Fenster. Die Sonne geht langsam unter. Ich muss unwillkürlich an den Mann auf dem Marktplatz denken, sein Grinsen und seine blonden wirren Haare. Ich stöhne laut auf. Ich hasse es wenn ich ein schlechtes Gewissen habe. Er ist ein Welpe, wenn er sich verwandelt kann eine Menge passieren und ich bin dann Schuld, weil ich mich nicht gekümmert habe.
Ich stehe auf und ziehe mich schnell an. Ich gehe zurück zum Marktplatz und nehme seine Fährte auf, was für mich ein Leichtes ist und folge ihr bis zu ihm nach Hause.

Kapitel 2 – Die Verwandlung

Ich stehe vor seiner Tür. Er wohnt in einem kleinen Haus. Ich bin furchtbar genervt von mir selber und meiner Schwäche, was meine Laune nicht grade steigert. Immer wieder mach ich das. Ich habe schon etlichen von Welpen geholfen und immer wieder ist es im Chaos geendet. Man sollte meinen man lernt daraus und lässt in Zukunft die Finger davon, aber ich kann es mal wieder nicht lassen. Dann klingele ich.
Er macht schnell die Tür auf. Als er mich sieht lächelt er.
``Wohl doch noch nicht genug von mir was? ´´ sagt er selbstgefällig.
Ich rolle mit den Augen.
``Wohl kaum. Ich kann kleine Kinder nur einfach nicht sich selber überlassen. ´´
Ich grinse böse.
Er sieht kurz in den Himmel und tritt dann einen Schritt zur Seite.
``Willst du rein kommen? ´´
Ich nicke.
``Genau deswegen bin ich hier. ´´
Ich schiebe mich an ihm vorbei ins Haus und er folgt mir.
Ich komme ins Wohnzimmer und sehe mich um und kann mir einen Kommentar nicht verkneifen:
``Naja, von aufräumen hältst du nicht wirklich viel, was? ´´
Er bleibt hinter mir stehen.
``Tja wenn ich gewusst hätte das du kommst hätte ich wenigstens die dreckige Wäsche raus gebracht. Das nennt man dann wohl Pech. ´´
Ich drehe mich zu ihm um und begegne seinem fragenden Blick.
``Also, was genau führt dich her? ´´
Ich verschränke die Arme vor der Brust.
``Ich weiß das es für dich noch nicht viele Verwandlungen gab und es ist so was wie ein ungeschriebenes Gesetz das wir uns gegenseitig helfen. ´´
Ich rolle mit den Augen, weil mir das selber nicht passt.
``Ist nervig, ist aber so. Also bin ich hier um dir das Pfötchen zu halten. ´´
``Danke ich brauch deine Hand nicht. ´´
Ich merke dass er einfach nur zu stolz ist und lass mich deswegen nicht abwimmelt.
``Ja, bloß keine Hilfe annehmen. ´´ entgegne ich stattdessen sarkastisch.
Ich schaue mich noch mal um.
``Also? Wo gehst du hin, wenn es soweit ist. ´´ Ich brauche es nicht auszusprechen um ihm klar zu machen was ich meine.
Er deutet ohne zu überlegen durch den kleinen Flur bis zu einer Tür.
``Ins Schlafzimmer. ´´
Ich bin geschockt und sehe ihn auch dem entsprechend an.
``Ins Schlafzimmer? Hast du dort ein Fenster? ´´
Er sieht mich an als wäre ich bescheuert.
``Ja natürlich! ´´
Ich schlage ihm gegen den Arm und sehe ihn verständnislos an.
``Bist du denn bescheuert? ´´
Ich setze mich in Bewegung und gehe auf die Tür zu, auf die er gezeigt hat.
Ich stoße sie auf und sehe mich im Raum um. Ich bin Fassungslos und murmle vor mich hin:
``Wie kann man nur so bescheuert sein? ´´
Er kommt hinter mir rein.
``Was? ´´
Ich kann hören dass er angepisst ist.
``So bescheuert bin ich nun auch wieder nicht. ´´ sagt er und deutet dabei aufs Fenster.
``Massive Holzplatte, angebohrt mit dicken Eisenschrauben. ´´ versucht er sich zu verteidigen und zeigt mir einen Vogel.
``Das mach ich immer morgens falls ich abends keine Zeit habe. Also! ´´ er scheint auf eine Entschuldigung zu warten, die ich ihm natürlich nicht gebe.
``Selbst wenn. ´´ sage ich stattdessen, ,, hier ist es viel zu unsicher. ´´
Ich deute auf die Tür, die für mich nicht grade stabil aussieht.
``Alleine diese Tür! ´´
Er macht die Tür zu und zeigt neben ihr auf jeweils zwei Harken an der Seite.
``Stabile Eisenharken. ´´
Zeigt zusätzlich zwei dicke Eisenstangen.
``Ich komme klar. ´´ versichert er mir und macht die Tür wieder auf.
Dann packt er mich an den Schultern und schiebt mich mehr oder weniger aus dem Schlafzimmer in Richtung Haustür.
Ich lasse mich ein paar Meter schieben, bleibe dann aber wie angewurzelt stehen und drehe mich zu ihm um. Mustere ihn und verschränke die Arme wieder vor der Brust.
``Wie viele Vollmonde hast du schon hinter dir? ´´
Ich sehe ihm förmlich an wie er im Kopf rechnet bis er das Ergebnis sagt:
``Keine Ahnung. Vielleicht fünf vielleicht aber auch erst vier. ´´
Ich schnaufe.
``Also mehr Welpe als ich dachte. ´´
Ich sehe auf meine Armbanduhr und dann ihn an.
``Du solltest dich langsam anketten. ´´
Ich sehe ihn unerbittlich an, durchbohre ihn fast mit meinem Blick.
Er nickt zustimmend.
``Ich weiß. ´´dann schiebt er mich wieder in Richtung Tür.
``Und genau darum gehst du jetzt. ´´
Ich lache belustigt auf und entwinde mich seinem Griff. Ich drehe mich wieder zu ihm um.
``Nein, GENAU DESWEGEN bleibe ich jetzt. ´´ sage ich entschlossen.
Auf einmal schlingt er einen Arm um seine Mitte. Er sieht mich flehend an.
``Geh! Bitte! ´´ fleht er, doch ich bleibe. Ich weiß dass es begonnen hat.
Ich sehe wie er sich krümmt und schüttele entschieden den Kopf.
``Nein. ´´
Ich nehme ihm am Arm und führe ihn ins Schlafzimmer zurück. Dort drücke ich ihn auf das Bett und kette ihn an die Ketten die er zuvor schon bereit gelegt hat. Ich setze mich neben ihn und sehe ihn ruhig an.
``Ich bleibe hier. ´´ sage ich ihm.
Er wendet den Kopf ab und spannt sich an. Ich höre ihn keuchen.
``Geh. ´´ sagt er wieder, doch ich reagiere nicht.
Ich sehe wie sehr er leidet und kann es verstehen. Ich kenne diesen Schmerz. Ich spüre wie etwas in mir weich wird bei diesem Anblick. Wie jedes Mal wenn ich das mit ansehe.
Ich lege einen Arm um ihn und halte ihn fest. Ich hoffe das meine Körperwärme ihm hilft und ihm halt gibt.
Er zuckt zusammen und verkrampft sich. Er schreit auf vor Schmerz als die Knochen anfangen sich zu verbiegen.
Ich spüre jede Bewegung unter seiner Haut und halte ihn nur noch fester.
Schließe die Augen und beginne ihm immer wieder dieselben Worte zu zuraunen:
``Schon gut. Bald ist es vorbei. Du schaffst das! ´´
Wieder schreit er und drückt sich nach oben. Er drückt sein Gesicht in die Kissen. Schreit. Keucht.
Ich halte ihn noch fester und murmle weiterhin die Worte:
``Schon gut. Bald ist es vorbei. Du schaffst das! ´´
Ich spüre wie seine Haut heiß wird und rieche die Schweißperlen auf seiner Stirn.
Jetzt mache ich meine Augen wieder auf und sehe ihn an.
Er dreht seinen Kopf in meine Richtung. Sein Atem geht schnell und Stoßweise. Er keucht und schreit immer wieder.
Ich sehe wie ich sein Kiefer verformt und das Glänzen seiner Haut vom Schweiß.
Ich bleibe weiterhin ruhig und bleibe die ganze Zeit bei ihm und halte ihn. Immer wieder flüstere ich ihm die Worte zu.
Plötzlich ist er ganz ruhig. Er liegt da wie tot und atmet flach. Er sieht mich aus seinen glasigen, emotionslosen Augen an.
Ich lege ihm eine Hand aufs Gesicht.
``Das wird schon. ´´ sage ich trauriger als ich eigentlich will.
Er sieht mir in die Augen. Ich sehe wie ein kaum sichtbares Lächeln über sein Gesicht huscht, bevor er sich wieder krümmt und anfängt zu schreien. Er windet sich hin und her. Seine Gliedmaßen verbiegen sich sichtbar. Das geht noch einige Stunden so, bis er endlich als Wolf in meinen Armen liegt. Er ist regungslos. Ich weiß dass er sich erholt. Ich bin erleichtert. Noch eine Weile halte ich ihm im Arm, dann verwandele ich mich auch. Ich weiß dass es für ihn dann einfacher ist. Für meine Verwandlung brauche ich nur einen Bruchteil einer Sekunde. Ich habe es schon dutzend Male gemacht. Danach kann ich mich an nichts erinnern, wie so oft, wenn ich bei Vollmond ein Wolf bin.

Ich werde wach. Ich liege in dem Bett. Nackt. An ihn gekuschelt. Ich stöhne genervt auf. Ich weiß noch immer nicht seinen Namen und will ihn auch nicht wissen, denn das würde heißen dass wir eine Beziehung aufbauen würden. Wie bei einem Straßenhund dem man etwas Fleisch hinwirft. Bei dem Vergleich muss ich lächeln, weil es so passend für die Situation ist. Ich weiß, dass ich ihn dann nie mehr loswerden würde. Langsam rolle ich mich von ihm weg.
Er wird ebenfalls wach. Er macht einen benommenen Eindruck und sieht sich um und bleibt dann mit seinem Blick an mir haften und lächelt.
``Morgen. ´´ sagt er etwas müde.
Ich seufze, antworte ihm aber nicht. Ich sehe dass er immer noch gefesselt ist. Langsam beuge ich mich vor und löse sie von ihm. Dann stehe ich auf. Mir ist egal dass ich völlig nackt bin. Ich habe einen nahezu perfekten Körper und das weiß ich. Schüchtern war ich noch nie was das anging.
Ich suche meine Sachen zusammen die verstreut in dem kleinen Zimmer liegen und murmle gedankenverloren vor mich hin: ``Warum muss es auch immer damit enden das ich nackt neben irgendeinem Typen aufwache? ´´
Er bedankt sich als ich ihn los mache und setzt sich auf, aber ich gehe nicht darauf ein.
Ich merke dass er weg sieht als ich aufstehe.
Ich drehe mich zu ihm um und lache.
``Wie süß. Du siehst ja weg. ´´ während ich das sage beginne ich mich an zu ziehen.
Er nickt leicht.
``Soll ich dich etwas anstarren? Ich hab´ dich zwar verfolgt, bin aber dennoch gut erzogen. ´´
Lächelt.
``Ich bin Raze. ´´ stellt er sich vor.
Ich zucke nur die Schultern als ich seinen Namen höre.
``Schön. ´´ sage ich kalt.
Währenddessen habe ich mich fertig angezogen.
Er schielt zu mir und dreht sich wieder zu mir, als er sieht dass ich angezogen bin.
``Ja, und wie heißt du? ´´ will er wissen.
``Das geht dich nichts an. ´´ sage ich beiläufig während ich mich im Raum drehe und nach meinen Schuhen suche.
Er lächelt schief.
``Dann beim nächsten Mal. ´´
Ich bringe eine Mischung aus Schnauben und Lachen zu Stande. Ich finde meine Schuhe in einer Ecke, gehe zu ihnen und zieh sie mir an.
``Es wird kein nächstes Mal geben Süßer. ´´ Wie konnte er nur denken das er mich jemals wieder sieht? Schließlich war ich jetzt auch nicht ganz freiwillig hier.
Er verdreht die Augen.
``Man trifft sich immer zwei Mal im Leben. Ich wette mit dir dass wir uns noch diese Woche wieder sehen. ´´ Ich kann nicht abstreiten das er sich ziemlich sicher anhört.
Jetzt habe ich die Schuhe an.
``Ja wenn du mir wieder nachrennst. ´´
Ich gehe zur Tür und will raus.
``Tschüss. ´´ flöte ich ihm zu und winke ihm über die Schulter zu.
Ich höre wie das Bettgestellt quietscht als er aufsteht. Ich nehme an das er sich grade etwas anzieht als er sagt: ,, Ich renn dir nicht hinter her. ´´
``Ja, ja.´´ entgegne ich genervt und verschwinde dann aus seinem Haus.

Als ich in mein Wohnzimmer komme lasse ich mich auf das Sofa plumpsen. Schon jetzt bin ich von dem Tag angekotzt. Ich lege meinen Kopf nach hinten und atme tief durch.
Den ganzen weiteren Tag verbringe ich auf dem Sofa und trinke einen Kaffee nach dem anderen weg.

Kapitel 3 – Schwanger?

Ich stehe hinter der Theke und poliere die Gläser. Schon seit langem arbeite ich in einem kleinen Pub in Ashburry. Ich verdiene nicht viel, aber es reicht zum Leben. Dazu kommt das ich hier keine Zeugnisse vorzeigen musste. Die Wahrheit ist nämlich, dass ich keinerlei Schulbildung habe. Trotzdem habe ich es geschafft mich durch das Leben zu schlagen.
Es ist bereits später Nachmittag und ich fühle mich schon den ganzen Nachmittag schlecht und Zeitweise war mir sogar schwindelig. Deswegen habe ich mich mit dem arbeiten etwas zurück gehalten und überließ das bedienen der Kunden einer Kollegin.
``Eine Cola bitte. ´´ sagt eine Männliche Stimme und setzt sich auf einen der Barhocker. Ich erkenne ihn sofort und bin direkt genervt. Ich sehe ihn an und mache ihm seine Cola. Stelle sie ihm hin. Er hat mich noch nicht erkannt, aber ich weiß dass es zu spät ist um weg zu rennen.
``Na? Keine Freunde? ´´ sage ich belustigt an ihn gewandt. Noch immer habe ich ein Glas in der Hand das ich mit einem Geschirrtuch poliere. Im Pub ist kaum was los.
Er trinkt einen Schluck von seiner Cola und lächelt mich dann an.
``Ich sagte doch wir sehen und wieder. ´´ sagt er und geht auf meine spitze Bemerkung nicht ein.
Ich bin davon wenig beeindruckt.
``Zufälle gibt es immer. ´´ entgegne ich nur. Plötzlich kriege ich wieder einen Schwindelanfall. Ich klammere mich an der Theke fest um nicht um zu fallen. Kurz schließe ich die Augen um mich wieder zu sammeln. Aber er scheint nichts davon zu merken worüber ich extrem froh bin.
Er grinst mich an.
``Und ich dachte schon du rennst mir hinterher. ´´ sagt er und nimmt noch einen Schluck.
``Wie soll ich dir hinterher rennen wenn ich hier rum stehe? Außerdem bist DU doch in den Pub gekommen. ´´
Er zuckt lässig mit den Schultern
``Kann ja sein das du hinter mir gelaufen bist und als du gesehen hast wo ich hin will hast du mich überholt. ´´ sagt er und lächelt dabei schief.
``So einfach. ´´
Ich nicke übertrieben, wobei mir wieder etwas schwindlig wird.
``Na sicher doch. Und ich habe ganz spontan angefangen hier zu arbeiten, weil ich dich wieder sehen wollte. ´´ Wie kann man nur so arrogant sein und so eine Scheiße labern?
Ich deute auf seine Cola.
``Warum bist du hier? Wohl kaum um nur eine Cola zu trinken. ´´
Er lächelt mich an.
``Wer weiß, wer weiß? ´´
Sieht dann auf sein Glas.
``Und doch, eigentlich bin ich wegen der Cola hier.
Ich runzele die Stirn skeptisch.
``Das ist doch nicht normal. ´´
Mir wird mit einem Mal total schlecht. Ich lasse den Kopf hängen und sehe nach unten. Ein paar Mal holte ich tief Luft, was nicht wirklich hilft.
``Wieso? Ich bin Koffeinsüchtig und hab nichts mehr zu Hause. ´´ sagt es so als wenn er es ernst meinen würde, was ich ihm nicht abkaufe.
``Alles in Ordnung? ´´ fragt er mich, als er mich mustert.
Mir geht es zu schlecht, als das ich auf die Sache mit dem Koffein eingehen kann. Ich sehe immer noch nach unten und stütze mich an der Theke ab. Langsam schüttele ich den Kopf.
``Nein, mir ist schon den ganzen Tag über schlecht. ´´ sage ich schwach und kneife die Augen zu.
``Vielleicht wirst du krank. ´´
Ich atme lange aus.
``Nein das denke ich nicht, ist heute nur nicht mein Tag. ´´ verneine ich schnell.
Dann erstarre ich. Den ganzen Tag habe ich darüber nachgedacht warum ich mich so schlecht fühle und jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen.
``Nein. ´´ bringe ich erschrocken raus, ``Nein, nein, nein, nein, nein `` wiederhole ich immer wieder.
Mein Herz fängt wild an zu klopfen. Ich lasse von der Theke ab und stürme ins Bad.
Ich hänge gleich über der Kloschüssel und übergebe mich. Als ich fertig bin wische ich mir meinen Mund am Ärmel ab und komme aus der Kabine. Ich lehne mich an die Wand der Toilette und lasse mich an ihr hinab auf den Boden gleiten. Ich vergrabe mein Gesicht zwischen den Beinen. Eine Welle der Verzweiflung überkommt mich. Das darf alles nicht wahr sein.
Ich höre wie die Tür auf und wieder zu fällt. Ich sehe nicht auf. Jemand hockt sich neben mich.
``Hey, was ist los? ´´
Es ist Raze.
Noch immer sehe ich nicht auf. Ich will ihn nicht sehen.
``Das ist die Frauentoilette. ´´ bringe ich erstickt raus.
Ich kann meine Tränen nicht zurückhalten und fange leise an zu weinen. Ich weiß das Raze sie nicht sehen kann, weil ich mein Gesicht immer noch in meinen angewinkelten Beinen vergraben habe.
``Das ist mir grade echt total egal. ´´ sagt er nur dazu.
Dann wiederholt er leise: ``Was ist los? ´´
Ich spüre wie er eine Hand auf meine Schulter legt.
``Verschwinde, ich will jetzt einfach nur alleine sein. ´´
Was soll ich jetzt machen wenn es wirklich so ist? Wie soll es weiter gehen? Ich weiß es nicht.
``Nein, ich möchte dir helfen, das kann ich aber nicht wenn du mir nicht sagst was los ist. ´´
Ich schieße mit dem Kopf nach oben und fauche ihn an:
``Ich will deine Hilfe nicht! ´´
Die Tränen laufen mir über das Gesicht. Wie kann man nur so rücksichtslos sein? Und so aufdringlich? Ich will nichts von ihm wissen!
Er setzt sich neben mich und legt wie selbstverständlich einen Arm um mich. Drückt leicht zu. Ich kann nicht glauben was er da macht.
Er holt Taschentücher raus und reicht sie mir, ich ignoriere sie aber.
``Ist es so schlimm? ´´ fragt er.
Natürlich ist es schlimm. Ich bin schwanger, oder denke es zu mindestens. Ich antworte ihm aber nicht. Stattdessen vergrabe ich mein Gesicht wieder.
Raze streichelt mir über den Rücken und redet beruhigend auf mich ein: ``So schlimm kann es nicht sein. Es gibt für alles eine Lösung. ´´
Ja Abtreibung. Ich spreche es aber nicht laut aus, sondern schüttele nur den Kopf. Ich will einfach nur alleine sein und mich ausheulen.
Ohne darüber nach zu denken sage ich doch: ``Was würdest du denn machen wenn du denkst dass du schwanger bist? ´´
Ich habe noch immer meinen Kopf auf die Beine gestützt und sehe ihn nicht an.
``Naja, abgesehen davon das ich nicht schwanger werden kann, weiß ich es nicht. Ich würde mich wahrscheinlich freuen und dann würde ich es dem Vater sagen. ´´
Er lebte in einer kunterbunten Welt in der alles in Ordnung ist. Denke ich mir. Für ihn ist ein Kind etwas tolles, aber in meiner Lage ist es einfach nur Scheiße.
Ich schnaube verächtlich.
``Schön dass du wenigstens weißt wer der Vater ist. ´´
``Hast du nicht mal an nährend ´ne Ahnung wer in Frage kommen würde? ´´
Ich sehe sein Gesicht nicht, kann mir aber sehr gut vorstellen wie er guckt. Warum habe ich überhaupt etwas gesagt? Aber ich kann auf ihn nicht wütend sein, weil ich höre, dass er mir wirklich nur helfen will.
Ich schüttele den Kopf.
``Aber du hast doch gesagt das du es glaubst. Das heißt, du weißt es nicht zu hundert Prozent. Vielleicht solltest du erst einen Test machen bevor du durch drehst. ´´
Jetzt hebe ich meinen Kopf und sehe ihn an. Ich beruhige mich etwas und nicke.
``Aber ich kann jetzt nicht weg. ´´ sage ich zu ihm und schniefe dabei heftig.
Er nickt.
``Okay, dann warte hier. ´´ lächelt leicht und steht dann auf.
``Ich geh dir einen holen. ´´, dann verschwindet er.
Ich bin überrascht. Ein paar Sekunden bleibe ich am Boden sitze, bis ich mich aufraffe. Ich stelle mich vor den Spiegel und wische mir meine Tränen ab und warte bis ich nicht mehr so verheult aussehe. Dann gehe ich wieder zur Bar um weiter zu arbeiten, bis Raze kommt.
Ich lasse mir nichts anmerken gegen über meinen Kollegen und versuche so gut zu arbeiten wie es geht.

Ich sehe sofort auf als die Tür zum Pub aufgeht und atme erleichtert auf als ich Raze sehe. Es kommt mir wie Jahre vor das er weg war und ich warten musste.
Er kommt auf mich zu, packt mich am Arm und zieht mich ohne etwas zu sagen zu den Toiletten.
Auf den Toiletten angekommen schließe ich die Tür hinter uns zu.
Sofort zieht er eine Schachtel aus der Innentasche seiner Jacke und gibt sie mir.
``Soll ich jetzt so was sagen wie: viel Glück? ´´ fragt er mich vorsichtig.
Ich drehe die Schachtel mit der Aufschrift: Schwangerschaftstest, in meiner Hand und starre darauf. Nicke leicht und sehe ihn dann an.
``Danke. ´´ und ich meine es auch so. Ich bin ihm wirklich dankbar, auch wenn er fremd für mich ist und er mich immer noch etwas nervt.
Er lächelt nur und schiebt mich dann in Richtung einer Kabine.
Ich schließe mich ein, ziehe meine Hosen runter und setze mich auf die Toilette. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit bis ich den Test machen kann. Als ich es endlich geschafft habe, komme ich wieder aus der Kabine. Ich lege den Test aufs Waschbecken und wasche mir die Hände. Ich sage nichts.
Raze hat sich an die Wand gelehnt und sieht mich an. Er guckt auf seine Uhr.
``Fünf Minuten. ´´ sagt er.
Mein Herz fängt an vor Aufregung zu wummern. Ich sehe ihn an und ich weiß dass er mir ansieht dass es mir schlecht geht. Nervös beiße ich mir auf der Unterlippe rum.
Er kommt auf mich zu und legt mir eine Hand auf die Schulter und sieht mir in die Augen.
``Wird schon schief gehen. ´´ meint er.
Ich lächle kurz um ihm einen Gefallen zu tun. Ich weiß dass er mich beruhigen will, obwohl er mich damit nur noch nervöser macht.
Ich schließe dir Augen und versuche an etwas anderes zu denken.
Wir stehen eine Weile so da, bis Raze sagt: ``Die fünf Minuten sind um. ´´
Es waren nur fünf Minuten? Es kam mir sehr viel länger vor. Vielleicht wie ein halbes Leben.
Ich mache die Augen wieder auf und sehe Raze an. Dann greife ich zum Test der immer noch auf dem Waschbecken liegt. Ich sehe rauf. Mein Herz setzt aus als ich das Ergebnis sehe. Mir wird wieder schwindelig und schlecht. Ich kann nichts anderes tun, als auf den Test zu starren. Ich bin unfähig etwas zu sagen.
Raze hält mich an den Schultern fest. Er muss wohl gemerkt haben dass ich fast umkippe, allerdings merke ich das kaum.
``Negativ. ´´ ist das Einzige was ich herausbringe.
Mir wird heiß und kalt zu gleich.
Er legt mir eine Hand unter das Kinn und hebt mein Gesicht an. Ich sehe wie er schwach lächelt.
``Das ist doch gut. ´´
Ich nicke benommen und sehe ihn an. Ich klammere mich immer noch an dem Test fest.
``Noch mal gut gegangen. ´´
Er scheint zu bemerken dass ich den Test umklammere, denn er nimmt ihn mir aus der Hand und wirft ihn weg.
``Denk am besten gar nicht mehr darüber nach. ´´ sagt er ruhig. Aber wie kann nicht mehr darüber nachdenken? Ich bin mal wieder knapp an einer Katastrophe vorbei geschlittert. Ich muss echt lernen mir Kondome ein zu packen.
Ich lasse meine Arme an der Seite herab baumeln. Ich merke wie ich Kopfschmerzen kriege und reibe mir kurz den Kopf. Na super. Jetzt stehe ich hier mit einem Fremden, der mich in einer meiner schwächsten Momente erwischt hat.
Raze sieht mich fragend an.
``Und? Wie fühlt man sich nach so einem Schreck? ´´
So langsam kehrt mein Verstand zurück.
``Wie soll man sich schon fühlen? Beschissen halt. ´´
Er nickt.
``Kann ich sonst noch was für dich tun´? ´´
Ich schüttele entschieden den Kopf.
``Geh! ´´
Ich will jetzt einfach alleine sein. Ich halte seine Nähe nicht mehr aus.
Er schüttelt leicht den Kopf und lächelt dann schief.
``Sagst du mir denn jetzt deinen Namen? ´´
Ich sehe ihn an.
``Leila. ´´ lüge ich. Ich habe kein Problem mit Lügen. Ich habe mein Leben lang nichts anderes gemacht, als das zu machen und Geheimnisse zu haben.
``Okay. ´´ sagt er und lächelt. Also glaubt er mir.
Ich atme noch mal tief durch.
``Schön, dann wäre das ja geklärt. ´´
Ich drehe mich um und gehe ohne noch etwas zu sagen wieder zur Bar.
Als ich diesmal wieder zu meiner Arbeit zurückkehre geht es mir besser. Selbst die Schwindelanfälle sind verschwunden. Ich ignoriere Raze als er an mir vorbei geht um zu gehen. Ich bin ihm zwar dankbar, aber ich habe mir geschworen niemanden an mich ran zu lassen und ich habe vor das ein zu halten.
Ich arbeite noch den ganzen restlichen Tag und gehe dann spät abends nach Hause.

Sobald ich zu Hause bin schmeiße ich mich auf mein Bett. Ich mache mir nicht die Mühe noch mal duschen zu gehen. Ich bin fertig vom Tag und noch zu sehr aufgewühlt. Deswegen schlafe ich schnell ein und schlafe traumlos durch.

Kapitel 4 – Luzifer

Ich liege schon seit einer Weile wach im Bett. Es ist schon hell draußen. Ich starre an meine Decke und meine Gedanken kreisen um gestern. Um Raze. Was er getan hat.
Ich habe ihm einen falschen Namen gesagt. Aber warum habe ich ein schlechtes Gewissen? Sonst habe ich es doch auch nicht anders gemacht. Ich bin drauf und dran ihn näher an mich ran zu lassen und das macht mich wütend. Aber es ist anders als sonst. Etwas in mir will ihm alles sagen. Wer ich bin, was alles passiert ist. Ich kneife die Augen zusammen.
``Ach verdammt. ´´
Ich hasse dieses Gefühl, aber ich kann nicht anders als mich aufzuraffen. Ich gehe schnell duschen und ziehe mich an. Dann mache ich mich auf den Weg zu Raze.

Ich stehe vor seiner Tür und klingle. Vorher war ich beim Bäcker und habe Brötchen geholt. Ich bin aufgeregt, was bei mir nicht so oft vorkommt. Für gewöhnlich bin ich selbstsicher und weiß was ich tue. Es ist lange Zeit her, dass ich einen Fremden an mich ran gelassen habe.
Zu meinem Glück brauche ich nicht lange warten bis Raze die Tür öffnet, denn sonst hätte ich mir noch weiter mein Kopf zermartert. Er steht in der Tür, mit nur einer Boxershorts bekleidet. Sein Haar ist unordentlich was seine blauen Augen noch besser hervorstechen lässt. Er sieht verschlafen aus. Ich vermute dass ich ihn geweckt habe.
``Hey. ´´
Er wirkt überrascht.
``Hey. ´´ antworte ich ebenfalls und lächle ihn an. Ich halte die Tüte mit Brötchen hoch.
``Ich habe Brötchen mitgebracht. ´´
Raze lacht leicht und hält die Tür weiter auf.
``Komm rein! ´´
Gut Schritt eins geschafft, denke ich mir und gehe an ihm vorbei rein.
Im Wohnzimmer ist es aufgeräumter, als letztes Mal, aber dieses Mal lasse ich es unkommentiert. Ich warte darauf dass Raze nachkommt.
Noch immer halte ich die Tüte mit den Brötchen in der Hand.
Als er hinter mir rein kommt deutet er auf die Couch.
``Setzt dich. Willst du etwas trinken? ´´
Er lächelt mich freundlich an.
Ich setze mich artig hin und lege die Brötchen vor mich auf den kleinen Tisch. Ich fühle mich unsicher und so sehe ich auch aus.
``Ein Wasser reicht. ´´ beantworte ich ihm die Frage.
Er nickt locker, dreht sich um und verschwindet aus der Wohnzimmertür in den Flur. Ich bleibe alleine zurück und starre unbehaglich vor mich hin. Ich knete meine Finger und warte darauf dass er zurückkommt. Ich hätte nicht her kommen sollen. Rede ich mir immer wieder ein und ich weiß das ich Recht habe.
Nach einer kleinen Weile kommt Raze mit einem Tablett mit Frühstück wieder rein. Er stellt mir mein Wasser hin und setzt sich. Er stellt das Tablett vor uns ab. Zusätzlich stellt er mir Teller und Besteck hin, dann sieht er mich fragend an.
``Und was führt dich her? ´´
``Ich wollte mich noch mal bedanken. ´´ antworte ich schlicht, denn mir fällt nicht anderes ein was ich hätte sagen können.
Ich habe keinen Hunger, sehe aber zu wie er selber sich ein Brötchen aus der Tüte nimmt.
Er lächelt.
``Hab ich doch gern gemacht und im Moment muss ich mich bedanken, denn ich habe keine Auf-back-Brötchen mehr. ´´
Er schneidet das Brötchen auf, belegt es und beißt dann ab. Er grinst mich an während er kaut.
Ich höre ihm gar nicht richtig zu, stattdessen sehe ich auf meine Hände. Dann sehe ich ihn an.
``Ich habe dir nicht meinen richtigen Namen gesagt. ´´ sage ich gleich. Ich will das so schnell wie möglich hinter mich bringen.
Ich sehe wie er die Stirn runzelt.
``Nicht? Wie heißt du dann? ´´
Ich bleibe ernst, bin aber überrascht dass er nicht wütend ist.
``Luzifer. ´´ sage ich entschlossen.
Er mustert mich, dann lächelt er.
``Leila hat sowieso nicht zu dir gepasst. ´´
Ich sehe ihn skeptisch an. War das sein ernst?
``Aber der Name vom Teufel passt zu mir oder wie? Na sehr nett, danke. ´´ sage ich bockig.
Natürlich war ich nicht wirklich verletzt, ich mochte es einfach nur mich auf zu spielen.
Er lächelt mich schief an und schüttelt den Kopf.
``Das habe ich nicht gesagt. ´´ meint er, aber ich glaube ihm nicht. Dann sieht er mich fragend an.
``Wieso hast du gelogen? ´´
Ich muss nicht lange nachdenken um das zu beantworten: ``Ich fand es geht dich nichts an. ´´
``Und wieso sagst du mir das jetzt? ´´
Das war eine gute Frage. Wieso sage ich es ihm? Weil er mir geholfen hat? Nein, ich war noch nie die Art Frau die ihre Meinung ändert, aber dieses Mal ist es anders. Aber doch. Ich glaube schon das es daran liegt das er mir Geholfen hat. Uns verbindet etwas, auch wenn ich nicht weiß was.
``Ich weiß nicht. Ich denke ich war es dir schuldig. ´´ antwortete ich ihm schließlich.
``Okay. ´´ sagt er nur und isst sein Brötchen weiter.
Ich beobachte ihn wie er isst und fühle mich fehl am Platz. Für andere wäre diese Situation vielleicht vertraut und normal. Aber für mich war nichts normal.
``Ich glaube ich sollte gehen. ´´
Er sieht mich überrascht an.
``Quatsch, wieso? ´´ will er wissen.
``Weil ich nicht hier her gehöre. ´´ antworte ich und lächele ihn wehmütig an.
``Sagt wer? ´´
``Sag ich. ´´ Ich stehe auf und sehe ihn noch einmal an.
``Tut mir leid, ich hätte nicht her kommen sollen. ´´
Was habe ich mir nur dabei gedacht? Das wir Freunde werden? Wohl kaum. Ich bin ein Wrack, mit mir hält man es keine fünf Minuten aus und ich mit Normalen eben so wenig.
``Du bist immer herzlich Willkommen und es brauch dir nicht leid tun, ich freu mich. ´´
Ich lege den Kopf schief und sehe ihn fragend an.
``Wieso? Du kennst mich doch gar nicht, ich bin eine Fremde. ´´
Er schüttelt den Kopf.
``Falsch. Du warst eine. Mittlerweile kennen wir uns. Na ja nicht so gut wie ich gerne hätte, aber wir kennen uns. ´´ grinst selbstsicher.
Ich höre was er sagt gedämpft. Mir stockt der Atem. Oh ja damit kenne ich mich aus. Mich näher kennen lernen um mich zu vögeln, an nichts anderes hat er gedacht. Er ist doch genauso wie alle anderen. Erst einen auf nett und verständnisvoll tun und dann den Arsch raus hängen lassen.
``Was heißt das: nicht so gut wie du gerne hättest? ´´
Ich hebe eine Augenbraue und sehe ihn durchbohrend an.
``Naja damit meine ich, das ich dich gerne näher kennen lernen würde. ´´ sagt es als wäre es selbstverständlich.
Ich spanne meinen Kiefer unwillkürlich an.
``Tja, nur doof das es da nichts zum kennen lernen gibt. ´´
Ich drehe mich um und will zur Tür. Einfach weg hier.
``Wie darf ich das jetzt verstehen? ´´
Dass er sich so dumm stellt macht mich wütend. Es ist doch offensichtlich was ich meine. Ich wirble zu ihm herum und fange an zu schreien:
``Ich würde das auch gerne verstehen. Was habe ich denn auf meiner Stirn zu stehen? Mache für jeden die Beine breit? Darauf habe ich keinen Bock mehr. ´´ Ich bin verzweifelt. Ich hasse mein Leben und das was ich bin und wie wenig ich mich unter Kontrolle habe.
Während ich all das rausschreie gestikuliere ich stark, was auf ihn sicherlich einschüchternd wirken muss.
Raze sieht mich die ganze Zeit verwirrt an und schüttelt dann traurig den Kopf als ich fertig bin.
``Wie kommst du denn jetzt darauf? Als ich sagte ich würde dich gerne näher kennen lernen, damit meinte ich: Ich würde dich gerne näher kennen lernen. Und nicht: Ich will dich flach legen. ´´
Ich starre ihn verständnislos an.
``Was? ´´
Ich stehe wie angewurzelt da und sehe ihn an. Ich bin noch immer misstrauisch, aber so langsam verstehe ich was er meint. Meine Brust hebt und senkt sich stark wegen meines Ausrasters.
``Ich will dich kennen lernen. Was ist daran nicht zu verstehen? ´´ will Raze wissen. Doch ich habe darauf keine Antwort. Ich schlucke schwer und schüttle den Kopf.
``Ich weiß nicht. ´´ gebe ich zu.
Er atmet laut aus.
``Ich weiß ja nicht mit was für Typen du sonst zu tun hast, aber ich meine für gewöhnlich das was ich sage. ´´
Ich höre was er sagt, aber ich weiß nicht ob ich ihm trauen kann. Es ist zu viel passiert. Ich weiß es besser, als das ich in die Arme des nächst besten Mannes renne.
Ich nicke ihm kurz zu uns sehe ihn ernst an.
``Du solltest lieber weiter mit deinem Lego spielen anstatt irgendwelche Freaks von der Straße auf zu sammeln. ´´ Es soll ein gutgemeinter Rat sein, denn ich bin wirklich keine Frau für ihn.
Daraufhin verdreht er die Augen.
``Das letzte Mal mit Lego gespielt habe ich vor zwanzig Jahren. ´´
Er legt den Kopf leicht schief.
``Und wie kommst du darauf das du ein Freak bist? ´´
Ich schnaube belustigt.
``Ach komm, tu nicht so als würdest du nicht so denken! ´´ So wie alle. Aber kann man ihm das verübeln? Nein kann man nicht. So wie ich mich aufführe.
``Nein ich denke nicht so. Liegt wohl darin das ich immer nur das Gute in den Menschen sehe. ´´
``Das Gute in den Menschen? ´´ lache ich laut.
``Ich bin kein Mensch. ´´ Ich bin ein Monster.
``Aber zum Teil. Werwolf heißt: Wolfsmensch. ´´
Ich weiß nicht was mich da antreibt, aber ich bin voller Wut und voller Hass. Nicht wegen Raze. Sondern wegen mir. Weil ich das bin was ich bin, weil ich erlebt habe was ich erlebt habe. Ich kann schon lange nicht mehr das Gute in Menschen sehen. Die Zeiten sind vorbei. Ich weiß dass es Zeitverschwendung ist mich mit ihm zu streiten, aber aus einem unbestimmten Grund kann ich nicht aufhören.
``Trotzdem bin ich kein Mensch. Ich war nie einer und werde nie einer sein. Also zieh deinen Arsch aus dem Teller bunte Knete! Das Leben ist nicht schön. ´´ fauche ich ihn an.
Während ich meine Rede halte steigere ich mich immer mehr und mehr rein. Ich sehe ihm dabei tief in die Augen und kann förmlich spüren wie die Funken aus meinen Augen sprühen. Noch immer stehe ich in der Nähe der Tür.
Raze grinst mich an.
`` Weißt du was? Ich habe gerade festgestellt dass der Name Luzifer sehr gut zu dir. ´´
Als er das sagt erstarre ich. Mein Herz bleibt für einen Moment stehen. Mir treten Tränen in die Augen. Er hat mich erwischt. Mit voller Wucht. Ja wir hatten das Thema vorher schon aber diesmal hat er es zu einem Zeitpunkt eingesetzt an dem ich Verletzlich war. Ich beiße die Zähne zusammen. Balle die Hände zu Fäusten.
Er steht auf und geht zu mir. Er muss gemerkt haben das er mich getroffen hat.
``Hey. Tut mir leid. Das war nicht so gemeint. `` sagt er leise.
Ich weiche nur zurück, drehe mich um und renne raus.
Aber ich komme nicht weit. Ich fühle mich verloren. Die ersten Tränen laufen mir über die Wangen. Ich bin so dumm. Sage ich mir immer und immer wieder. Ich bleibe bei der ersten Bank stehen und setze mich auf sie. Ich kann nicht mehr. Ich habe das Gefühl gleich zu hyperventilieren. Raze kommt raus. Ich kann ihn riechen. Ich würde seinen Geruch überall erkennen. Er kommt zu mir und setzt sich neben mich.
``Es tut mir leid. ´´ sagt er noch einmal. Aber das haben schon so viele zu mir gesagt. Es hat die Bedeutung verloren. Ich rücke weg. Sehe ihn nicht an.
``Verschwinde! ´´ ist das Einzige was ich zu ihm sage.
Er geht natürlich nicht. Ich sehe aus dem Augenwinkel dass er den Kopf hängen lässt.
``Ich hätte das nicht sagen dürfen. ´´ beteuert er.
Ich schüttele den Kopf.
``Du hast Recht. ´´ Und er hatte wirklich recht. Ich war über die Jahre zu empfindlich geworden.
``Ich habe kein Recht das zu beurteilen. Und ich habe es nicht gesagt weil ich es so sehe, sondern weil du alles schlecht gemacht hast. ´´ gibt er zu, doch mich kann das nicht überzeugen.
Ich wische mir die Tränen ab.
``Trotzdem hattest du recht, da ist es egal wie du es siehst. ´´
``Wieso siehst du es so? ´´
Ich sehe ihn immer noch nicht an. Lächle nur traurig.
``Lange Geschichte. ´´
Ich spüre wie er mich fragend ansieht.
``Ist sie das wirklich oder willst du es mir nur nicht sagen?´´
``Beides. ´´ sage ich wahrheitsgemäß. Ich denke an Früher und auf einmal falle ich in ein Schwarzes Loch und nehme nichts mehr von außen wahr. Dieses Gefühl habe ich öfters. Es passiert immer wenn etwas Bestimmtes vorgefallen ist. Diese Anfälle werden ausgelöst von meiner Vergangenheit und dem was ich erlebt habe. Die Sachen die sich in meinem Kopf festgesetzt haben und sich nicht mehr löschen lassen.
Ich spüre nur noch unbändige Schmerzen und Stimmen die auf mich einreden. Ich halte das nicht aus und schreie. Ich versuche sie los zu werden. Es ist wie damals.
Ich nehme nichts um mich rum wahr. Ich schreie vor Schmerz und versuche mich gegen die Schläge der Vergangenheit zu wehren, schaffe es aber nicht.
Ich weiß nicht wie lange das noch so weitergeht, aber irgendwann hören die Bilder auf.
Ich höre auf zu schreien, sehe aber immer noch Schwarz. Mein Körper beruhigt sich. Mein Herz schlägt langsamer, auch wenn ich noch immer nicht weiß wo ich bin. Ich weiß nicht wie lange ich in diesem Nichts bin. Aber nach einer Weile schaffe ich es endlich meine Augen auf zu kriegen.
Ich starre nach oben und sehe eine Decke. Die Decke von Raze´ Wohnzimmer. Ich liege auf seinem Sofa. Aus dem Augenwinkel sehe ich dass sich etwas neben mir bewegt. Ich drehe den Kopf und sehe Raze. Er sitzt neben dem Sofa. Er war die ganze Zeit bei mir und hat mich rein getragen. Ich fühle mich so furchtbar durcheinander und weiß nicht was ich fühlen soll. Aber ich weiß, dass er dies hier nie Mals hätte miterleben dürfen. Ein Moment den mich jedes Mal fertig macht.
Er hat noch nicht bemerkt dass ich wach bin, doch als ich seufze dreht er sich zu mir um und lächelt minimal.
``Wie geht´s dir? ´´ fragt er vorsichtig.
Ich sehe ihn an und bin unfähig etwas zu sagen. Ich stehe noch unter Schock. Aber ja, wie fühle ich mich? Ich fühle mich hilflos.
Er steht auf und verschwindet in die Küche. Kommt wenig später mit einem Glas Wasser wieder zurück und reicht es mir. Ich setze mich auf und nehme es entgegen.
Ich trinke es mit einem Zug aus. Das kalte Wasser rinnt meinem trockenen Hals runter und ich bin dankbar für jeden Tropfen.
Er setzt sich zu mir auf das Sofa. Ich sehe ihn an. Halte das Glas immer noch in meinen Händen.
``Was war das? ´´
Ich weiß was er meint. Den Anfall. Aber ich habe nicht vor es ihm zu sagen. Am besten ich streite alles ab und sehe zu das ich so schnell wie möglich hier weg komme und dann werde ich ihn nie wieder sehen.
``Nichts. ´´ sage ich knapp und sehe auf mein Glas.
Er nickt und entgegnet sarkastisch: `` Oh ja genau, warum bin ich nicht selbst drauf gekommen. ´´ und rollt mit den Augen.
Ich seufze wieder, denn ich habe keine Lust das jetzt wieder Ewigkeiten zu diskutieren.
``Hör zu! Das hier war wirklich ein Fehler. Ich gehe jetzt. Vergiss einfach das du mich getroffen hast und vor allem das was eben passiert ist. ´´ schlage ich vor, wenn eben überhaupt stimmt, denn ich habe keine Ahnung wie lange ich weggetreten war.
Er schüttelt den Kopf und atmet tief durch.
`` Und was wenn ich nicht vergessen will das ich dich getroffen habe? Und das was passiert ist kann ich nicht vergessen, aber ich kann dir den Gefallen tun und nicht mehr darüber reden. ´´
Meinte er das wirklich ernst? Er klingt so wie in einem Kitschroman.
``Ist mir auch egal. ´´ sage ich gleichgültig und stehe auf. Ich sehe kurz an mir runter ob alles in Ordnung ist und streiche meine Sachen glatt.
``Du wirst auch nicht mehr darüber reden könne, weil wir gar nicht mehr reden werden, denn ich gehe jetzt. ´´
Ich drehe mich um und gehe zur Tür. Ich bin fest entschlossen ihn hinter mir zu lassen und ihn zu vergessen.
`` Wieso. ´´ fragt er.
Ich würde mich gerne umdrehen und sehen was er macht, aber ich kann mich zusammen reißen. Ich baue mir eine Schutzmauer auf, die wie immer aus meinem Sarkasmus besteht: ``Weil meine Mami gesagt hat, ich soll nicht mit Fremden reden. ´´
Er war ein Fremder. Ich kenne schließlich nicht mehr als seinen Namen und das gleiche gilt für mich. Was weiß er denn schon von mir? Warum sorgt er sich so um mich? Ich habe ihn bereits schon einmal angelogen und bin abweisend. Was findet er nur an mir?
Er lacht leicht. Lacht mich aus.
``Schon vergessen, wir sind uns gegenüber keine Fremde mehr. ´´
Ich muss mich zurückhalten um ihm nicht an den Hals zu springen. Ich kann es nicht leiden wenn man frech gegen über mir ist. Aber ich kann nicht verhindern dass ich mich zu ihm umdrehe. Ich stehe nun am anderen Ende des Raums und sehe dass er vor dem Sofa steht.
``Natürlich sind wir Fremde. Du weißt nichts über mich. Woher willst du wissen das ich Luzifer heiße und nicht doch Leila? Woher soll ich wissen dass du wirklich Raze heißt. ´´
Ich werde abwehrend die Arme hoch und sehe ihn wütend an.
``Nicht dass ich wissen wollte wie du heißt. ´´
Ich nehme die Arme wieder runter und hoffe dass er jetzt endlich verstanden hat dass ich nichts von ihm wissen will, was nicht stimmt, aber ich versuche es zu verdrängen. Ich weiß das es falsch wäre. Für ihn und für mich.
``Aber genau das will ich doch. Ich will mehr von dir wissen.
Und du wärst nicht her gekommen und hättest mir gesagt dass du mir den falschen Namen gegeben hast, wenn du nicht wollen würdest dass ich deinen echten Namen kenne.
Warum sollte ich wegen meinem Namen lügen? Ich habe nicht zu verbergen. ´´
Wieder lächelt er mich an. Ich hasse es, denn ich mag sein Lächeln und ich will es nicht mögen.
Ich atme tief durch bis ich zu meinem nächsten Angriff übergehe. Ich konzentriere mich und denke nach.
``Ich habe dir aber zuerst den falschen Namen gegeben und ICH habe aber etwas zu verbergen und ich will nicht das du irgendetwas von mir weißt. ´´
Ich sehe ihn wütend und verzweifelt an, rede aber merkwürdig ruhig.
``Dann behalte DAS für dich. Ich will nicht deine Lebensgeschichte wissen, nur mehr halt. ´´
Während er das sagt bewegt er sich langsam auf mich zu, doch ich weiche zurück, wie ein verschrecktes Reh.
``Ich will alles für mich behalten. Du weißt meinen Namen, mehr musst und wirst du auch nicht wissen. ´´
``Damit kann ich leben, aber muss das den zwingend heißen dass wir uns nicht wieder sehen? ´´
Ich bin verwirrt. Ich verstehe ihn einfach nicht.
``Warum willst du das denn so unbedingt? ´´
Ich sehe ihn fragend an. Noch immer stehe ich, nur zwei Meter von ihm entfernt.
Er weicht meinem Blick aus und kratzt sich am Kopf.
``Naja, schwer zu erklären. ´´
``Warum? ´´ will ich wissen, denn ich kann mir sehr wohl vorstellen warum es schwer zu erklären ist. Er will mich nämlich doch nur flachlegen und ist jetzt zu feige um es zu sagen.
Ich sehe ihm mit Absicht tief in die Augen.
Er scheint in meinem Gesicht gelesen zu haben was ich denke, denn er sagt: ``Weißt du, es verletzt mich wirklich wie du über mich denkst, das finde ich echt Scheiße. Wenn ich nur Sex wollte hätte ich es gesagt. ´´
Er zuckt mit den Schultern.
``Warum verstehst du nicht das ich dich kennen lernen will. Nicht wegen deines Körpers, sondern deines Willen? ´´
Er erwidert meinen Blick.
Ich sehe ihn grimmig an.
``Es ist mir egal ob es dich verletzt und ich bin nicht der Typ den man kennen lernen will, deswegen verstehe ich es nicht. ´´
Noch immer sieht er mich an und lässt sich auch nicht abschrecken, zu meinem Leidwesen.
``Aber anscheinend gibt es doch welche die es wollen. Warum findest du es eigentlich so schlimm dass ich dich kennen lernen will? ´´
Was mache ich hier eigentlich? Schon wieder unterhalte ich mich mit ihm, wollte ich nicht eigentlich gehen? Ja wollte ich.
Ich winke ab.
``Egal, ich geh´ jetzt. Auf nie mehr wieder sehen. ´´
Ich drehe mich um und gehe jetzt zur Tür. Ich habe die Hand schon auf der Klinke als ich höre was er sagt: ``Sag mir wenigstens was ich dir getan habe das du regelrecht vor mir flüchtest. ´´
Ich schließe genervt die Augen.
``Nein, denn ich bin dir nichts schuldig. ´´ Ich denke nicht mal dran ihm das zu sagen.
Ich drücke die Klinke runter und will die Tür öffnen.
Ich höre wie er schnaubt: ``Das habe ich auch nicht gesagt. Ich bitte dich nur darum. ´´
Langsam öffne ich dir Tür. Ich zögere einen Moment und weiß selber nicht warum.
``Ich gehe aber auf deine Bitte nicht ein. ´´
``Geh bitte nicht. ´´ sagt er noch, doch ich verschwinde durch die Tür und schließe sie hinter mir.
Ich erschrecke mich etwas als ich sehe das es schon Dämmert. Wie lange habe ich denn geschlafen?
Ich beeile mich nach Hause zu kommen.

Zu Hause angekommen schmeiße ich mich aufs Sofa und versuche mich mit dem Fernsehen ab zu lenken, was nicht wirklich gelingt, weil meine Gedanken immer wieder zu Raze abdriften. Es macht mich wütend. Warum denke ich an ihn? Er nervt und hinterfragt Sachen die ihn nichts angehen.
Nach einer Weile habe ich keine Lust mehr auf den Schrott der im Fernsehen kommt und lege mich schlafen.

Kapitel 5 - Welpe

Ich schmeiße die Tür des Pubs auf. Es ist später Abend und ich habe Schicht. Schon beim rein kommen kann ich ihn riechen. Raze. Er sitzt an der Bar. Ich stöhne genervt.
Werde ich ihn nie los?
Ich gehe hinter die Bar, zu ihm. Er hat mich noch nicht bemerkt.
Ich beuge mich über den Tresen rüber und funkle ihn an.
``Du weißt, wenn ich wollte könnte ich dich rausschmeißen. ´´
Er sieht zu mir und lächelt sofort.
``Ja ich weiß. Nur zu, jetzt habe ich ja was ich wollte. ´´
Ich runzle die Stirn und sehe ihn verwirrt an.
``Aha und das wäre? ´´ will ich wissen.
``Na ja, jetzt habe ich dich ja gesehen und das du mit mir redest ist ein netter Bonus. ´´ während er das sagt grinst er schief, aber ich kann sehen das etwas unsicheres darin liegt.
Ich bringe ein belustigtes Grunzen zu Stande als ich das höre. Noch immer lehne ich über den Tresen und sehe ihn an.
``Oh man, der Kitschkram funktioniert vielleicht bei den anderen Weibern, aber nicht bei mir. ´´
Ich deute auf die Tür uns sehe ihn dabei ernst an.
``Und jetzt nimm deinen Arsch und schaff ihn hier raus. ``
Trotz meiner Anweisung macht er keine Anstalten auf zu stehen. Er bleibt locker auf seinem Hocker sitzen und sieht mich an.
``Tja, aber bei den anderen mein ich es nicht so. ´´
Jetzt verliere ich die Geduld. Ich beiße die Zähne zusammen und muss mich zurück halten um ihn nicht zu verhauen.
``Das ist mir Scheiß egal, du nervst und jetzt raus. ´´ schreie ich fast.
``Ich kann nicht. ´´
``Und warum kannst du nicht? ´´ Mir kommt es vor, als wenn ich mit einem bockigen Kleinkind reden würde. Ich bin stink wütend und sicher das man mir das auch ansieht. Die Hände balle ich zu Fäusten.
Mit einem Mal sieht er total verletzlich aus. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll und starre ihn nur an.
``Weil ich seit drei beschissenen Tagen an nichts anderes denken kann als an dich und der Witz dabei ist, dass ich dich erst seit vier Tagen kenne. ´´ platzt er heraus. Ich bin überrascht und er scheint es auch zu sein.
``Bitte sag jetzt nicht das du dich in mich verknallt hast. ´´ sage ich angewidert, denn so was kann ich zurzeit gar nicht gebrauchen.
Er lacht leicht.
``Quatsch, nein. ´´
Ich stoße erleichtert die Luft aus und entspanne mich etwas.
``Okay, dann mach jetzt das du weg kommst. ´´ vordere ich ein weiteres Mal und deute dabei mit dem Kinn auf die Ausgangstür. Ich habe keine Lust auf einen Idioten der an der Bar sitzt und mich mit Fragen über meine Person löchert.
``Nein. ´´ sagt er wieder und atmet tief durch bevor er weiter spricht.
``Es war mein Ernst. Ich kann dir nicht sagen was mit mir los ist, aber ich denke jede einzelne Minute an dich. ´´ während er das sagt sieht er mich die ganze Zeit an.
Ich erwidere seinen Blick und stöhne genervt.
Fast quälerisch: ``Dann denk halt draußen an mich! ´´
Wieder verneint er.
Ich sehe mich um und merke dass die anderen Gäste uns schon ansehen. Das macht mich noch wütender. Ich sehe wieder zu Raze und zische: ``Ich werde das nicht hier drinnen mit dir ausdiskutieren. ´´
Ich schwinge mich mit Leichtigkeit über den Tresen, dann packe ich ihn am Hemdskragen und ziehe ihn ohne viel Mühe vor die Tür.
Ich lasse ihn los und stelle mich vor ihn. Stemme die Arme in die Hüfte und sehe ihn wütend an.
`` Hör auf mir nach zu rennen Welpe! ´´ knurre ich ihn an.
Er sieht mich gleichgültig an.
``Wenn mich nicht immer Welpe ich habe einen Namen. ´´
Ich hasse es wenn man mich ignoriert.
``Ich nenn´ dich wie ich will, davon abgesehen benimmst du dich wie einer. Welpen rennen auch immer ihrer Mutter nach. ´´
Er stößt sein Atmen aus.
``Dir ist bewusst das du nicht meine Mutter bist ja? Und ich weiß ich sollte keinen weiteren Gedanken daran verschwenden. ´´ er macht eine Pause und schüttelt den Kopf ehe er weiter redet.
``Aber das kann ich nicht. Ja klar du solltest mir egal sein. Ich meine, ich kenn´ dich nicht mal, aber du bist mir nicht egal. ´´ lacht leicht, ``Und ich fange schon wieder an Blödsinn zu reden. ``
Ich höre ihm ungläubig zu und hole dann aus. Ich schlage ihn mit der flachen Hand ins Gesicht.
Meine Zähne fahren sich aus und ich fletsche sie.
``Hör auf mich zu verarschen Welpe. ´´ warne ich ihn.
``Ich habe besseres zu tun, als dir immer wieder sagen zu müssen,
dass du mich in Ruhe lassen sollst. ´´
Er weicht nicht zurück als ich ihn schlage sondern sieht mich nur verletzt an.
``Ich verarsche dich nicht. ´´ ist das Einzige was er sagt.
Noch immer fletsche ich die Zähne.
``Selbst wenn, das ändert nichts daran das ich dich nicht sehen will. Du gehst mir schon seit der Ersten Sekunde auf die Nerven. ´´
Er Lächelt frech.
``Und trotzdem standst du jetzt schon zwei Mal vor meiner Tür, so abschreckend kann ich also nicht sein. ´´
Ich ziehe die Augenbrauchen zusammen. Darauf war ich nicht gefasst gewesen.
``Auch ich kann manchmal nicht klar denken. ´´ rechtfertige ich mich.
´´Und jetzt verschwinde endlich. ´´
``Nein, nicht klar denken beinhaltet andere Dinge, aber das du zu mir gekommen bist, das hast du dir bestens überlegt. ´´ Er ist davon wirklich überzeugt, bemerke ich. Und darauf dass er verschwinden soll ist er gar nicht mehr eingegangen.
Ich sehe ihn herausfordernd an.
``Aha und woher willst du das wissen? ´´
Er zuckt die Schultern.
``Ich weiß es nicht, aber ich nehme es an. ´´
Ich sage nicht mehr dazu, denn er ist keine Herausforderung für mich. Sondern wende mich ab.
``Geh einfach. ´´
``Und was wenn nicht? ´´
``Probiere es einfach nicht. ´´ rate ich ihm genervt.
``Antwortest du mir heute auf meiner Frage? ´´ fragt er aus dem Nichts.
Ich zögere. Drehe mich dann aber noch mal zu ihm um.
``Welche Frage? ´´
Ich bin erschöpft wegen dem ganzen Stress denn ich wegen ihm habe und kann meine Müdigkeit nicht überspielen und möchte es auch nicht.
``Was ich dir getan habe das du vor mir flüchtest? ´´
Das war die Frage?
``Klar ich nerve das weiß ich. ´´ er lacht leicht, ``Aber das ist kein Grund jedes Mal weg zu rennen. ´´ fügt er hinzu.
Ich tue so als müsste ich überlegen, dann antworte ich: ``Ähm doch? Das ist sehr wohl ein Grund. ´´
Er schüttelt entschieden den Kopf.
``Das ist ein Grund mich nicht sonderlich zu mögen, aber nicht um jedes Mal wenn du mich siehst weg zu rennen.
Du könntest mir drohen oder mir aus dem Weg gehen, aber nicht mit mir reden und dann die Flucht ergreifen? ´´ Er sieht mich abwartend an.
Ist er denn total bescheuert?
``Ich renne nicht vor dir weg und was willst du eigentlich? ´´
Ich breite die Arme zu einer fragenden Geste aus.
``Ich HABE dir gedroht und versucht dir aus dem Weg zu gehen, aber zu rennst mir immer nach. Also sag mir was ich tun muss um dich los zu werden! ´´
Er überlegt.
``Na ja, ich würde denken das es schon reichen würden wenn du nicht wieder vor meiner Tür stehst und mich um den Verstand bringst. Ansonsten musst du mich wohl umbringen. ´´ sagt er locker.
Ich tippe mir mit dem Zeigefinger auf die Stirn.
``Spinnst du? Um den Verstand bringen? Ich hatte eine Tüte Brötchen dabei. ´´
Also entweder er war nur komisch oder er war pervers, eines von Beidem muss es sein.
Dann lege ich den Kopf schief und lasse mir die Option mit dem Umbringen durch den Kopf gehen. Aber wo sollte ich mit seiner Leiche hin? Ich schüttele kaum merklich den Kopf, weil mir keine Lösung dafür einfällt, was er nicht mitbekommt. Also scheidet die Umbringen-Variante schon mal aus.
``Unglückliche Wortwahl. ´´ gibt er zu, ``Aber das hat nichts mit den Brötchen zu tun. ´´
Ich hatte keine Lust mehr mir den Kopf darüber zu zerbrechen.
``Und mit was dann? ´´ will ich jetzt endlich wissen.
``Finde es selbst heraus. ´´ sagt er schlicht.
Ich bin enttäuscht. Ich mache nicht gerne Rätsel, das habe ich noch nie.
``Ich habe da keine Lust drauf, denn ich habe andere, wichtigere Probleme als das. Also tu mir den gefallen und lass mich in Ruhe. Nerv jemand anderen! ´´
``Na klar doch. ´´ lenkt er auf einmal ein.
Ich bin überrascht. Auf einmal gibt er so schnell auf?
``Schön. ´´ sage ich misstrauisch und gehe dann wieder schnell rein in den Pub, bevor er noch etwas sagen kann.
Ich gehe hinter die Bar, lege meine Jacke ab und binde mir meine Kellnerschürze um. Ich fange an zu arbeiten, gehe zu den Gästen und nehme ihre Bestellungen auf.
Als ich zurück komme um die Bestellungen weiter zu geben sehe ich Raze wieder an der Bar sitzen. Ich lasse enttäuscht die Schultern sacken. Es wäre auch zu schön gewesen.
Ich gehe zu ihm und sehe ihn mit vor Wut funkelnden Augen an.
``Wenn ich dir meine Nummer gebe, lässt du mich dann in Ruhe? ´´ versuche ich vor zu schlagen? Ich weiß dass ich es bereuen werde, aber ich würde alles tun um ihn jetzt los zu werden.
Er lächelt.
``Dann würde ich dich aber anrufen und dich am Telefon nerven, das ist dir klar oder? ´´
Ich seufze. Und wie mir das klar war.
``Ja aber da könnte ich auflegen wenn es hart auf hart kommt.
Also? Ja oder Nein? ´´ will ich jetzt endlich wissen. Ich sehe ihn gespannt an.
``Wohl wahr. ´´, gibt er zu, ``Aber wenn du so fragst: Dann ja. ´´
Ich bin nicht wirklich glücklich darüber wie sich das jetzt entwickelt hat, aber ich stehe zu meinem Wort, also strecke ich die Hand aus, mit der Fläche nach oben und warte, dass er mir seinen Arm gibt. Er aber zieht sein Handy aus der Hosentasche und reicht es mir.
``Es würde blöd aussehen wenn ich jetzt mit einem bekritzelten Armen wieder rausgehen würde. ´´ erklärt er.
Ich presse die Lippen zusammen, sage aber nichts dazu. Ich nehme das Handy entgegen und speichere meine Nummer unter Luzi ein. Ich weiß das ich jetzt nicht mehr drum rum kommen werde das wir Freunde werden, ob es mir nun gefällt oder nicht, also kann ich gleich so anfangen. Ich gebe ihm das Handy zurück.
``Und jetzt hau ab Welpe. ´´ bluffe ich ihn an.
Er verdreht die Augen wieder.
``Nenn mich nicht Welpe, sonst wirst du mich nie los. ´´ droht er mir und grinst dabei. Nebenbei legt er ein bisschen Geld auf den Tresen für das Glas Wasser was er getrunken hat, als er auf mich gewartet hat.
``Ich denke das sollte reichen oder? ´´
Ich sehe flüchtig auf das Geld.
``Ja. ´´ sage ich nur, denn ich will ihn loswerden und würde ich noch etwas zu dem Welpen sagen, würde das wieder in einer Diskussion enden, deswegen lasse ich das.
Er zwinkert mir zu.
``Man sieht sich. ´´, dann verschwindet er. Ich bleibe erleichtert zurück. Vielleicht kann ich jetzt endlich in Ruhe arbeiten. Ich warte einige Sekunden falls er zurückkommt, doch das ist nicht der Fall. Ich wende mich wieder meiner Arbeit zu und arbeite bis tief in die Nacht.
Als ich dann endlich in mein Bett falle schlafe ich sofort ein.

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Razefer - Aus Luzifers Sicht
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